Wörtlich übersetzt bedeutet Case Modding eigentlich Verändern des Gehäuses. Beim Case Modding wird das Aussehen des PCs verändert, damit der eigene Rechner möglichst individuell aussieht. Für viele ein lieb gewonnenenes Hobby. Case Modding ist längst mehr als ein Trend: Case Modding ist zu einem Massenphänomen geworden. Viele Computerbenutzer verändern ihren Rechner zumindest im Detail, damit er anders aussieht als andere Rechner.

Das PC-Einheitsgrau hat schon lange ausgedient. Der Computer ist salonfähig und wohnzimmertauglich geworden. Das gute Stück ist für viele nicht mehr nur ein stupides Arbeitstier, das unter dem Schreibtisch sein Dasein fristet, sondern eine aufgemotzte Gaming- und Multimedia-Kiste, die auf Lan-Partys und ähnlichen Events zur Schau gestellt wird. Es gibt Online-Shops für Hardware-Freaks, Case-Modder, Overclocker und alle PC-Anwender, die einfach mehr wollen. Edle Gehäuse, gebürstete Aluminium-Tower, Neon-Röhren, Kaltlichtkathoden, fluoreszierende Airflow-Kabel, ausgefallene Window-Kits, hell strahlende Lüfter, cooles Gaming-Zubehör und noch vieles mehr findet sich in den virtuellen Auslagen.

Die einen bauen beleuchtete Ventilatoren ein, die anderen eine Plexiglasscheibe, damit man ins Innere des Geräts schauen kann. Wieder andere verwenden eine Wasserkühlung, um laute Lüfter zu ersetzen. In Extremfällen sieht ein Case-Mod-PC am Ende gar nicht mehr wie ein PC, sondern eher wie eine Kiste Bier, ein Fernseher oder eine Werkzeugkiste.

Wer Bauteile für Case Modding braucht, findet im Internet diverse Spezial-Anbieter, die bunte Bauteile und Geräte zum Einbauen anbieten, zum Beispiel caseking.de oder modding.de.