Wer sich länger mit Computern beschäftigt, dem fällt irgendwann unweigerlich auf: Computer bevorzugen offensichtlich krumme Zahlen. Sie arbeiten mit 16, 32 oder 64 Bit. Oder teilen Daten gerne in Päckchen von 1024 Byte auf. Manche Programme können sich nicht mehr als 65.536 Datensätze merken.

Immer wieder diese krummen Zahlen. Warum eigentlich?

Ganz einfach: Weil dem Computer diese “krummen” Zahlen gar nicht spanisch vorkommen. Computer arbeiten nämlich mit dem so genannten Binärsystem. Sie kennen eben nur die Zustände An und Aus. 1 und 0. Ja und Nein. Das ist es, was Fachleute unter “digital” verstehen. Der Computer kennt nur die Ziffern 0 und 1. Nur uns zuliebe werden darauf Zahlen im für Menschen leichter zu verstehenden Dezimalsystem. Wir kennen zehn Ziffern. Wohl, weil wir zehn Finger haben.

10 (101), 100 (102), 1.000 (103), 1.000.000 (106) – das sind für uns natürliche Grenzwerte. Jeweils neue Dimensionen. Für den Computer hingegen sind es Zahlen wie 2 (21), 4 (22), 8 (23), 16 (24), 32 (25) oder 65.536 (216). Das erklärt, wieso in der Computerwelt häufig mit “krummen” Werten gearbeitet wird, etwa bei der Speichergröße.