USB ist nicht gleich USB. Es gibt verschiedene Generationen, die Daten unterschiedlich schnell transportieren können. USB 1.1 schafft 12 Megabit pro Sekunde, während es das moderne USB 2.0 auf stolze 480 Megabit pro Sekunde bringt. USB-2.0-Geräte lassen sich nur an modernen Rechnern anschließen, die mit USB 2.0 ausgerüstet sind. „Ältere“ USB-Geräte mit USB 1.1 hingegen lassen sich an jedem USB-Steckplatz benutzen.

Bei der Bezeichnung gibt es allerdings mitunter Verwirrung. So lange von USB 1.1 oder USB 2.0 die Rede ist, kommt es nicht zu Verwechslungen. Mitunter fallen jedoch im Zusammenhang von USB auch die Bezeichnungen „LowSpeed“, „FullSpeed“ und „HighSpeed“. LowSpeed gibt es kaum noch: Hier werden die Daten mit 1,5 MBit/Sekunde übertragen (entspricht USB 1.0). FullSpeed bringt es auf 15 MBit/Sekunde (USB 1.1), aber nur HighSpeed schafft die heute maximal möglichen 480 MBit/Sekunde (USB 2.0).

Der Unterschied zwischen HighSpeed und FullSpeed dürfte vielen Konsumenten nicht klar sein. Deshalb verwenden manche Hersteller oder Händler gerne die Bezeichnung „FullSpeed“, da sie maximales Tempo suggeriert. Wenn etwa auf einem externen Festplattenlaufwerk die Eigenschaft „FullSpeed“ prangt, sollte man besser die Finger davon lassen. HighSpeed ist besser – und bei einer Festplatte auch dringend nötig. Bei einer Maus hingegen ist es egal, da reicht sogar LowSpeed, da kaum Daten übertragen werden müssen.