CD- und DVD-Brenner haben in den vergangenen Jahren enorm an Tempo zugelegt. Die ersten CD-Brenner konnten Rohlinge nur mit einfacher Geschwindigkeit mit Daten befüllen: Für 70 Minuten Musikgenuss musste der Brenner rund 70 Minuten arbeiten. Heute ist dieselbe Aufgabe in nur wenigen Minuten erledigt. Auch viele DVD-Brenner erreichen inzwischen 16-fache Geschwindigkeit.

Doch nicht immer ist schneller auch besser: Wer auf der sicheren Seite sein will, der sollte wichtige Daten mit geringerer Geschwindigkeit beschreiben: Wer einen Rohling mit 4-facher oder 8-facher Geschwindigkeit beschreibt anstatt mit vollem 16-Fach-Tempo zu arbeiten, bekommt in der Regel einen Rohling, der geringere Fehlerraten aufweist. Entscheidend ist allerdings die passende Kombination aus Brenner und Rohling.

Wie schnell der Brenner arbeitet, lässt sich jederzeit kontrollieren und einstellen. Dazu „Arbeitsplatz“ öffnen und das Symbol des Brenners mit der rechten Maustaste anklicken. Dort „Eigenschaften“ und den Reiter „Aufnahme“ auswählen. Hier lässt sich nun die Schreibgeschwindigkeit einstellen. Windows wählt normalerweise automatisch die Einstellung „Schnellste“. Im Brennprogramm Nero lässt sich die Geschwindigkeit ebenfalls anpassen: Bei der Vorbereitung des Brennens gewünschte Geschwindigkeit aus dem Listenfeld wählen.