Die Abkürzung Exif steht für “Exchangeable Image File Format” und wurde von der japanischen Elektronikindustrie entwickelt. Die meisten modernen Digitalkameras fügen der eigentlichen Fotoaufnahme unbemerkt eine ganze Reihe von Informationen über die Bildentstehung hinzu: Sie fügen der eigentlichen JPG-Bilddatei Daten wie Belichtungszeit, Blende, Kameratyp, Aufnahmezeitpunkt und Lichtempfindlichkeit hinzu.

Mit Hilfe eines geeigneten Fotoprogramms lassen sich die Daten sichtbar machen. Im Bild zu sehen sind sie nicht. Wer nur Schnappschüsse macht, braucht diese “Metadaten” nicht. Für Profis oder ambitionierte Fotografen können die Exif-Daten aber durchaus interessant sein. So ist ist es zum Beispiel dank Exif möglich, mit relativ wenig Aufwand Belichtungsreihen durchzuführen und das Ergebnis der einzelnen Einstellungen im Bild zu kontrollieren. Niemand muss sich während der Aufnahmen Notizen über die technischen Rahmenbedingungen machen.

Professionelle Fotolabors interessieren sich durchaus dafür. Denn mit Hilfe der Exif-Daten lassen sich die Fotoabzüge optimieren – auch wenn davon leider nur wenige Anbieter Gebrauch machen.