Graffiti ist so eine Sache. Die einen meinen, dass sie toll aussehen und das Stadtbild verschönern. Graffitis sind scheußliche Schmierereien, sagen die anderen. Fest steht: Wer wild in der Gegend rumsprüht und erwischt wird, kann sich auf was gefasst machen. Wer vollkommen gefahrlos mal eine Wand besprühen möchte, kann das: im Internet.

Das macht Spaß, kann ich Ihnen sagen: Ohne Gewissensbisse, ohne Reue oder Sorge vor dem Staatsanwalt mit farbigen Spraydosen herum sprühen.

Was man mit der eigenen Spraykunst verschönern möchte, kann man selbst bestimmen. Graue Wände in New York City, einsame Brücken, U-Bahn-Stationen oder auch Busse in London.

Einfach die gewünschte Umgebung aussuchen, die Webseite findet garantiert noch ein freies Plätzchen. Danach Farbe und Sprühstärke bestimmen – und los geht’s.

Wer ein besonders gutes Händchen hat, wem also richtig schicke Graffiti-Kunstwerke gelingen, der landet mit seinem Sprühwerk in der Graffiti-Gallerie. Ich kann Ihnen sagen: Da ist so manches Schätzchen darunter.

Übrigens muss sich niemand Sorgen machen, dass sein gesprühtes Bild wieder verschwindet, denn die Spraybilder bleiben dauerhaft gespeichert. Jeder kann sie sehen – und der “Künstler” kann sie verlinken, zum Beispiel um sie Freunden oder Kollegen zu zeigen.

Wer nicht selbst sprühen will, kann sich natürlich auch einfach nur umschauen. Staunen, was andere so sprühen. Macht auch Spaß.

Hier geht’s lang:

http://www.zewall.com