Wer einen DSL-Anschluss hat und darüber online gehen will, der hat irgendwo einen Splitter stehen. Ein Gerät aus Plastik, das kurz gesagt Sprache und Daten voneinander trennt. Aber warum spricht man dann nicht vom Trenner? Ganz einfach: Weil der Begriff (natürlich) aus dem Englischen kommt. Im Englischen heißt trennen “to split”. Er sorgt dafür, dass Telefongespräche im Telefon landen und Daten im Modem.

Die Telekom sagt übrigens gerne “BBAE” zu der kleinen Box, Breitbandanschlusseinheit. Aber nur intern, also keine Sorge. Der Splitter unterscheidet Daten und Sprache übrigens nach der Frequenz der eingehenden Signale. Für Sprache werden Frequenzen bis 120 kHz verwendet. DSL nutzt höhere Frequenzen ab 138kHz, um digitale Daten zu übermitteln. Der Splitter ist also quasi eine Weiche, der die hohen Frequenzen an das DSL-Modem weiterleitet und den Rest ans Telefon.