Auch wenn die beiden so ähnlich heißen – eigentlich haben Google und Froogle nicht so furchtbar viel gemein. Google ist eine Suchmaschine, die ständig das World Wide Web durchforstet und dabei umfangreiche Kataloge anlegt. Google hilft beim Aufspüren von Webseiten, kennt mehrere Milliarden Webseiten und weiß genau, welche Stichwörter auf den einzelnen Webseiten vorkommen.

Deshalb kann Google auch so schnell mitteilen, auf welchen Webseiten sich die gewünschte Information beschäftigt.

Froogle hingegen ist eine Suchmaschine für Produkte und Dienstleistungen. Wer Froogle besucht, möchte wissen, wo er ein bestimmtes Produkt bekommen kann – und wie viel es dort kostet. Wer mag, kann auch Preisbereiche angeben oder auf Knopfdruck nach dem günstigsten Anbieter suchen. Kurz: Froogle ist quasi eine Art Einkaufshelfer.

Und noch einen entscheidenden Unterschied gibt es: Während Google das Web selbständig nach Webseiten und Informationen durchforstet, macht Froogle das nicht. Hier müssen Händler und Anbieter ihre Dienstleistungen und Waren Froogle regelmäßig melden, damit sie in den Froogle-Datenbanken landen. Das hat Vor- und Nachteike. Vorteil: Die angezeigten Daten sind quasi „offiziell“ und einheitlich. Nachteil: Wer seine Waren nicht bei Froogle meldet, der ist auch nicht im Froogle-Katalog gelistet.