Eine CD oder DVD zu brennen ist heute eigentlich recht schnell erledigt: Moderne Brenn-Software unterstützt PC-Benutzer nach allen Regeln der Kunst. Fast alles wird automatisch erledigt. Umso erstaunlicher, dass manche gebrannte CD/DVD nach dem Einlegen in ein anderes Laufwerk mitunter Lesefehler meldet – und das, obwohl das Brennprogramm die Arbeit mit “Brennvorgang erfolgreich” beendet hat.

Hintergrund: Beim Brennen können sich durchaus schon mal Fehler einschleichen, denn das Brennen von Daten ist ein physikalischer Kraftakt. Außerdem kann ein Rohling auch beschädigt sein. Wer eine Sicherheitskopie anfertigt oder für jemand anders eine CD/DVD brennt, möchte natürlich sicher gehen, dass die Kopie keine Fehler enthält.

Ob eine gebrannte CD oder DVD korrekt gebrannt wurde, lässt sich zum Glück leicht herausfinden: Die Brenn-Software muss nach dem Brennvorgang einfach das Original mit dem Duplikat vergleichen. Was viele nicht wissen: Die meisten Brennprogramme verzichten darauf, da dieser Prüfvorgang bei DVDs sehr lange dauern kann. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, aktiviert im Brennprogramm die passende Prüf-Option, in Nero zum Beispiel “Geschriebene Daten prüfen”. Nach Abschluss des Brennvorgangs werden Original und Kopie dann Bit für Bit miteinander verglichen. So fallen eventuelle Schreibfehler definitiv auf.