Die meisten modernen Digitalkameras bieten so genannte Motivprogramme an. Das sind vorprogrammierte Einstellungen für verschiedene Aufnahmesituationen, etwa für Aufnahmen im Inneren bei Kunstlicht, für Aufnahmen im Freien, Nahaufnahmen oder Fotos, die sich schnell bewegende Motive einfangen sollen. Jedes Motivprogramm birgt andere Einstellungen: Bewegt sich das Motiv schnell, ist eine kurze Belichtungszeit zu empfehlen. Bei bewölktem Himmel ist eine andere Blende zu wählen als bei Sonnenschein.

Damit sich der Hobbyfotograf mit solchen Details nicht herum schlagen muss, kann er das passende Motivprogramm auswählen. Die Kamera macht den Rest. Meist erscheint dann ein passendes Icon im Display, um den Fotografen zu erinnern, dass ein Motivprogramm gewählt wurde. Denn wer eine Nahaufnahme macht und das Motivprogramm “Makro” oder “Nahaufnahme” wählt, bekommt zwar ein gutes Foto, wenn er die Nahaufnahme macht.

Bleibt die Einstellung allerdings erhalten und ein Tag später ist eine Porträtaufnahme gefragt, wird das Bild viel schlechter. Darum empfiehlt sich: Wer Gebraucht macht von den in der Kamera eingebauten Motivprogrammen, sollte sich auch vergewissern, dass die Automatik danach wieder abgeschaltet wird.