Bevor Veränderungen in der Systemdatei „Registry“ vorgenommen werden, in der sich Windows XP die meisten Einstellungen und Konfigurationen merkt, sollte die gesamte Registrierdatenbank gesichert werden. Denn wenige falsche Einstellungen können das Betriebssystem regelrecht zu Fall bringen. Dank eines Backups lassen sich Veränderungen dann schnell und unkompliziert wieder zurücknehmen.

In früheren Windows-Versionen war es ausreichend, einige Dateien aus dem Systemverzeichnis zu kopieren. Das geht unter Windows XP leider nicht mehr. Die Dateien, aus denen sich die Registry zusammensetzt, sind über das gesamte System verteilt und teilweise auch gegen Kopieren geschützt. Das Systemprogramm Regedit verfügt aber über eine eingebaute Funktion, mit der sich die Registry – oder auf Wunsch Teile davon – sichern und wiederherstellen lassen. Allerdings kann die komplette Sicherung einer Registry etliche Megabyte umfassen.

Dazu Regedit starten. Im „Start“-Menü die Funktion „Ausführen“ aufrufen und dort „regedit“ eingeben. Danach aus dem Menü „Datei“ den Eintrag „Exportieren“ auswählen. Sollen nur einzelne Schlüssel exportiert werden, diese gezielt auswählen. Danach im Bereich „Exportbereich“ angeben, ob nur der markierte Schlüssel samt Unterschlüsseln oder die gesamte Registry exportiert werden soll. Im gewählten Ordner wird nun eine Sicherungsdatei der Registry erzeugt. Bei einer Komplettsicherung kann diese sehr umfangreich werden; sinnvoll ist so eine Kopie aber auf jeden Fall.

Um die Sicherungskopie im Fall der Fälle zu nutzen, genügt ein Doppelklick auf die Backup-Datei. Nach einer Sicherheitsabfrage wird die Registry wiederhergestellt.