Wer im Netzwerk arbeitet, kann auch auf Daten zugreifen, die auf anderen Rechnern und Festplatten gespeichert sind. Sollte dabei regelmäßig auf ein- und denselben Ordner im Netzwerk zugegriffen werden, ist es zweifellos recht umständlich, den betreffenden Ordner jedes Mal in der Netzwerkumgebung aufzuspüren. In solchen Fällen empfiehlt es sich, für den Netzwerkordner eine eigene Laufwerkskennung einzurichten.

Anschließend kann über diese Laufwerkskennung auf den Netzwerkordner zugegriffen werden, als wären die Daten auf dem eigenen Rechner gespeichert. Welche Laufwerkskennung verwendet wird, lässt sich frei wählen. Viele verwenden den Buchstaben Z:, um Verwechslungen mit Festplatten oder DVD-Laufwerken auszuschließen.

Und so geht’s: Im Windows Explorer die Funktion „Extras > Netzlaufwerk verbinden“ benutzen. Windows bittet darum, eine Laufwerkskennung zu wählen. Die Option „Verbindung automatisch wiederherstellen“ stellt sicher, dass Windows die Verbindung nach jedem Rechnerstart von ganz alleine wieder herstellt.

Ein Klick auf „Durchsuchen“, schon lässt sich in der Netzwerkübersicht der Ordner auswählen, der als Netzlaufwerk verwendet werden soll. Ist die Verbindung korrekt hergestellt, taucht das neue Laufwerk auch unter „Arbeitsplatz“ auf. Netzlaufwerke haben dort einen eigenen Bereich und ein eigenes Symbol. Die neue Laufwerkskennung kann ab sofort überall verwendet werden, auch in Windows-Anwendungen.