Moderne PCs sind ganz schon energiehungrig: Flotte CPUs und leistungsfähige Grafikkarten brauchen deutlich mehr Energie als nicht ganz so schnelle Prozessoren und Grafikkarten. Viele Rechner verbrauchen heute ohne weiteres 140 Watt und mehr pro Stunde. Wer seinen Rechner fünf Stunden pro Tag benutzt, zahlt deshalb allein für den Stromverbrauch des PCs rund 60 Euro im Jahr. Da macht es Sinn, sich Gedanken über Stromspartaktiken zu machen.

Bei vielen Systemen ist der Monitor Energiefresser Nummer eins. Es lohnt sich, Windows so einzustellen, dass der Monitor nach einigen Minuten Ruhezustand automatisch abgeschaltet wird. Die entsprechenden Optionen verbergen sich im Menü „Energieoptionen“ in der Systemsteuerung. Auch empfiehlt es sich, eine „schaltbare“ Steckdose zu benutzen, um alle Verbraucher wie Rechner und Monitor komplett abschalten zu können. Denn so ist kein Standby-Betrieb möglich, was aufs Jahr hochgerechnet eine Menge Strom sparen hilft.

Notebooks sind systembedingt weniger energiehungrig als Tischrechner, schließlich müssen sie auch sparsam mit dem Akku umgehen können. Darum ist es eine gute Entscheidung, so oft wie möglichen das Notebook zu benutzen, sollte man die Wahl zwischen Tischrechner und Notebook haben.