Gespenstisch: Die automatische Hardwareerkennung von Windows findet mitunter Hardware, die es eigentlich gar nicht gibt. Selbst wenn im PC kein Diskettenlaufwerk mehr eingebaut ist – was auf die meisten modernen PCs zutrifft –, taucht im Geräte-Manager oder Windows Explorer ein Diskettenlaufwerk auf.

Schuld daran ist nicht etwa Windows, sondern das BIOS des PCs. Wenn hier noch der Anschluss für das Diskettenlaufwerk aktiviert ist, meldet das BIOS dem Betriebssystem fälschlicherweise ein Floppylaufwerk. Und Windows zeigt es einfach im Explorer an.

Um dem Spuk ein Ende zu machen, muss das Diskettenlaufwerk im BIOS deaktiviert werden. Hierzu direkt nach dem Einschalten des PCs je nach Modell die Tasten [F2] oder [Entf] drücken, um in das BIOS-Konfigurationsfenster zu gelangen. Dort muss die Option “3,5”-Drive”, “Floppy-Drive”, “1.44 MB Floppydisk” oder ähnlich deaktiviert werden. Bei den meisten BIOS-Versionen muss der entsprechende Eintrag auf “Disabled”, “No” oder “None” gesetzt werden. Jetzt nur noch die BIOS-Einstellungen speichern und den PC neu starten. Das nicht vorhandene Diskettenlaufwerk taucht dann garantiert nicht mehr als Phantomlaufwerk auf.