Wer viel Mühe in eine Webseite mit Content investiert, der denkt natürlich irgendwann auch mal darüber nach, wie sich Geld damit verdienen lässt. “Paid Content” – also gegen Bezahlung zur Verfü-gung gestellter Inhalt – funktioniert nur in ganz seltenen Fällen. Ban-nerwerbung? Floppt auf den meisten Content-Seiten ebenfalls. Was aber wirklich gute Umsätze bringt, ist AdSense-Werbung von Google.

Individuelle Werbeinseln

AdSense-Werbung sind Werbeinseln, die von Google kommen. Es handelt sich dabei fast immer um reine Textanzeigen. Die Praxis zeigt: Solche Textanzeigen werden deutlich häufiger angeklickt als bunte Werbebanner. Vor allem deshalb, weil AdSense-Anzeigen oft gar nicht als Reklame wahrgenommen werden, sondern als weite-res, willkommenes Infoangebot. Besonders erfolgreiche Content-Seiten melden Klickraten von 10% und mehr. Eine Klickrate zwischen vier und sieben Prozent lässt sich aber eigentlich fast immer erreichen. Werte, von denen man bei Bannerwerbung nur träumen kann.

Wie groß diese Anzeigenplätze sind, die Google ausliefert, in wel-chen Farben sie erscheinen und wo genau die Anzeigen auf der ei-genen Webseite platziert werden, kann der Webseitenbetreiber alles selbst bestimmen. Um mit Google AdSense Geld zu verdienen, ist lediglich eine Anmeldung bei Google AdSense nötig. Meist kommt nach einigen Tagen eine Freischaltung, dann kann der Webseiten-betreiber loslegen und aus einem riesigen Angebot an vorbereiteten Werbeplätzen auswählen: Größe, Farben, Rahmen – lässt sich alles individuell einstellen. Am Ende muss lediglich der von Google be-reitgestellte HTML-Code in die eigene Webseite übernommen wer-den, das war’s dann auch schon.

Relevance Ads: Automatisch passende Werbung

Die von Google bereitgestellten AdSense-Werbetexte passen fast immer erstaunlich gut zum jeweiligen Textinhalt. Damit das klappt, schickt Google einen Roboter vorbei, der sich jede einzelne Webseite anschaut, auf der eine Google AdSense-Anzeige eingebunden ist. Algorithmen analysieren den Inhalt und ermitteln die relevanten Stich- und Schlagwärter. Das alles passiert innerhalb von Sekunden. Anschließend “weiß” Google, welches Thema auf der Webseite be-handelt wird – und liefert passende Reklametexte aus. Welche ge-nau präsentiert werden, darum muss sich der Werbetreibende nicht kümmern – er hat auch keinen Einfluss darauf. Immerhin: Wer be-stimmte Anzeigen nicht haben will, kann Namen angeben, die aus-drücklich ausgeschlossen sein sollen, etwa die Namen von Wettbe-werbern. Diese Angaben werden von Google berücksichtigt.

Bezahlt wird der Webseitenbetreiber für jede angeklickte AdSense-Anzeige. Wie hoch der Klickpreis ist, hängt von vielen Faktoren ab, vor allem aber vom jeweils auf der Webseite behandelten Thema. Von wenigen Cent pro Klick bis mehreren Dollar ist alles möglich. Einmal im Monat schüttet Google die summierten Erträge dann aus, sofern mindestens 100 Dollar aufgelaufen sind.

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