Der Austausch einer Hardwarekomponente im Rechner wie Grafikkarte, CD-Brenner oder Festplatte ist in der Regel recht einfach und auch schnell erledigt: Alte Hardware raus, neue eingebaut. Fertig. Danach muss natürlich noch der neue Treiber installiert werden. Danach kann die Hardware benutzt werden.

Auf der Festplatte bleibt der Treiber der alten, nun gar nicht mehr vorhandenen Hardware erhalten – oft mit weitreichenden Folgen. Nach jedem Start prüft Windows, ob das ausgebaute Gerät noch vorhanden ist. Das kann Zeit und Systemressourcen kosten.

Mit einem Trick lassen sich die alten Treiberreste restlos entsorgen. Hierzu muss zunächst eine neue Umgebungsvariable definiert werden. Im Explorer hierzu mit der rechten (!) Maustaste auf „Arbeitsplatz“ klicken, den Befehl „Eigenschaften“ aufrufen und im Register „Erweitert“ auf „Umgebungsvariablen“ klicken. Im Bereich „Systemvariablen“ anschließend auf „Neu“ klicken und eine neue Variable mit dem Namen

DEVMGR_SHOW_NONPRESENT_DEVICES

und dem Wert

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eintragen. Beim nächsten Start des Geräte-Managers („Arbeitsplatz | Eigenschaften | Hardware | Geräte-Manager“) erscheinen in den einzelnen Kategorien jetzt auch alle alten und ausgebauten Geräte mit einem ausgerauten Symbol vor dem Gerätenamen. Mit der rechten Maustaste und dem Befehl „Deinstallieren“ lässt sich der Eintrag sowie der zugehörige verwaiste Treiber endgültig entfernen.