Der Umstieg auf ein neues Betriebssystem birgt immer ein gewisses Risiko. Laufen die „alten“ Programme und Tools noch? Bei den meisten Anwendungen ist das Fall; sie überstehen den Systemwechsel ohne Probleme. Doch was bringt die Gewissheit, dass „fast alle“ Programme unter Vista laufen, es im Einzelfall dann aber doch hakt. Mit dem „Windows Vista Upgrade Advisor“ lässt sich zwar bereits im Vorfeld prüfen, ob Probleme zu erwarten sind, eine hundertprozentige Sicherheit gibt das Tool aber nicht. Zumal nicht alle alten Programme getestet wurden.

Sollte ein Programm nach dem Umstieg auf Windows Vista Probleme bereiten, liegt das meist an den Sicherheitseinstellungen von Windows. Vista verbietet unbekannten Programmen den Zugriff auf wichtigste Systembereiche. Oft ist davon auch der Dateibereich betroffen, den das Programm selbst zum Ablegen von Konfigurationsinformationen nutzt. Die Sperre lässt sich zum Glück leicht aufheben. Mit dem Modus „Als Administrator ausführen“ lassen sich die meisten störrischen Anwendungen doch noch zum Laufen bringen. Und falls das nichts bringt, kann Vista den Programmen ein altes Betriebssystem vorgaukeln, etwa Windows 2000 oder Windows XP.

Die Einstellungen befinden sich im Eigenschaftsfenster des Programms. Einfach die Programmdatei mit der rechten (!) Maustaste anklicken, den Befehl „Eigenschaften“ aufrufen und in das Register „Kompatibilität“ wechseln. Mit der Option „Programm im Kompatibilitätsmodus ausführen“ lassen sich die meisten alten Anwendungen auch zur Arbeit unter Windows Vista überreden. Im Feld „Berechtigungsstufe“ erhalten die Programme auf Wunsch Administratorrechte und scheitern nicht an den Sicherheitshürden des neuen Betriebssystems.

Der „Windows Vista Upgrade Advisor“ verrät bereits im Vorfeld, ob die alten Programme noch laufen:

http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?familyid=42B5AC83-C24F-4863-A389-3FFC194924F8&displaylang=de