In Druckköpfen von Tintenstrahldruckern steckt eine Menge Technik. Und die ist sehr empfindlich. Die winzigen Düsen dürfen keinesfalls austrocknen oder verkleben, da es ansonsten beim Drucken zu Streifen oder fehlerhaften Farben kommt. Stellt der Drucker fest, dass eine Düse verstopft ist, führt er selbständig eine Reinigung durch. Dabei wird eine größere Menge Tinte durch die Düse gedrückt, um sie wieder frei zu bekommen. Das kostet bis zu zwei Milliliter Tinte pro Farbe. Bei einem Tintentank von 20 bis 30 Milliliter ein teures Unterfangen.

Damit die Druckköpfe nicht zu schnell austrocknen, gibt es in jedem Tintendrucker eine spezielle „Parkposition“. Hier werden die Düsen meist mit Hilfe einer Gummilippe vor dem frühzeitigen Austrocknen bewahrt. Die Gummilippen funktionieren wie ein Scheibenwischer und wischen überschüssige Tinte vom Druckkopf. Mit der Zeit kann der Druckkopf-Scheibenwischer aber verschmutzen oder porös werden. Meist passiert das bei selbst nachgefüllten Tintentanks – dann läuft mitunter überschüssige Tinte in den Drucker und in die Parkposition. Daher sollte die Druckkopf-Garage regelmäßig überprüft und gegebenenfalls gereinigt werden.

Meist befindet sie sich rechts im Drucker. Um den Druckkopf zu bewegen, den Drucker einschalten, warten, bis der Druckkopf sich in die Mitte bewegt hat und sofort den Netzstecker ziehen. Jetzt ist die Druckergarage frei zugänglich und kann inspiziert werden. Fussel oder Papierfetzen, die sich auf den Gummilippen befinden, lassen sich sehr leicht entfernen. Bei alten Druckern werden die Gummidichtungen der Parkposition poröse. Hier helfen Gummireiniger aus dem Autozubehörhandel.