Moderne Digitalkameras sind ganz schön schlau. Sie erkennen, ob ein Bild hochkant oder waagerecht geschossen wurde, und speichern die Information in den sogenannten EXIF-Informationen. Damit können Betrachtungsprogramme wie Photoshop, ACDSee oder IrfanView das Foto automatisch richtig ausrichten. Fehlen die EXIF-Informationen, lässt sich das Bild manuell drehen. Das geht sogar ohne Grafikprogramm. Die Drehung ist auch mit den Bordmitteln von Windows möglich.

Sobald im Windows Explorer die Miniaturansicht aktiviert ist, lassen sich die Bilder auch über das Kontextmenü drehen. Einfach mit der rechten (!) Maustaste auf das Vorschaubild klicken und den Befehl „Im Uhrzeigersinn drehen“ oder „Gegen den Uhrzeigersinn drehen“ aufrufen. Sowohl die Vorschau als auch das Originalbild werden anschließend um 90 Grad gedreht. Die schnelle Drehung funktioniert mit allen Fotos in den Formaten BMP, DIB, EMF, GIF, JPG und PNG.