Das gute alte DOS (Disc Operating System) aus der Anfangszeit des PCs besteht auch in modernen Windows-Versionen weiter. Ein längst vergessen geglaubtes Relikt alter Tage hat auch unter Windows Vista Bestand: Gemeint sind die so genannten 8+3-Dateinamen. Früher durften Dateinamen nur aus acht Zeichen und einer Dateikennung aus drei Zeichen bestehen, etwa RECH0802.DOC für ein Word-Dokument. Das handhabt selbst Vista noch so – es sei denn, das wird ausdrücklich abgeschaltet.

Für jede Datei erzeugt das Betriebssystem automatisch einen passenden 8+3-Namen, damit alte DOS-Anwendungen weiterhin auf die Dateien zugreifen können. Wer keine DOS-Anwendungen mehr betreibt, kann diesen unnötigen Zwischenschritt abschalten.

Hierzu mit der rechten Maustaste auf den Befehl „Start | Alle Programme | Zubehör | Eingabeaufforderung“ klicken und den Befehl „Als Administrator ausführen“ aufrufen. Anschließend in die Kommandozeile den Befehl

fsutil behavior set disable8dot3 1

eingeben und mit [Eingabe] bestätigen. Ab sofort verzichtet Windows auf die zusätzlichen 8+3-Dateinamen. Das spart Zeit und macht die Festplatte einen Tick schneller.