3D-Grafikkarten von ATI und Nvidia sorgen vor allem bei Spielen für einen flotten Bildaufbau. Mitunter kommt es aber zu unangenehmen Nebengeräuschen. Sobald ein Spiel gestartet wird, gibt die Grafikkarte unangenehme Pfeif- und Piepstöne von sich. Schuld ist eine Einstellung im Grafikkartentreiber, die bei Spielen den Abgleich der Bildrate mit dem Monitor deaktiviert. Die Grafikkarte berechnet dann mehr Bilder als der Monitor darstellen kann. Dadurch geraten elektronische Bauteile auf der Grafikkarte in Schwingungen und führen zu unangenehmen Geräuschen. Eine Änderung im Treiber genügt, um die Karte wieder ruhigzustellen.

Besitzer von Nvidia-Karten klicken hierzu mit der rechten (!) Maustaste auf den Desktop und wählen den Befehl „Nvidia-Systemsteuerung“. Hier auf „Standardeinstellungen“ und „Erweiterte Optionen“ sowie „3D-Einstellungen verwalten“ klicken. Dann auf „Vertikale Synchronisierung“ sowie „Einstellungen für 3D-Anwendungen“ klicken und aus der Liste den Eintrag „Automatisch ein“ wählen.

Bei ATI-Grafikkarten erfolgt die Einstellung über das „ATI Catalyst Control Center“, das ebenfalls per Rechtsklick auf die Windows-Arbeitsoberfläche erreichbar ist. Hier auf „Erweitert“ und „Weiter“ klicken und die Abfrage mit „Ja“ beantworten. Dann die Liste „3D | Alle Einstellungen“ öffnen und im Bereich „Auf vertikalen Neuaufbau warten“ den Schieberegler ganz nach rechts schieben.