Eigentlich zählt G-Data Internet Security zu den Rundum-Sorglos-Paketen. Einmal installiert, hält es automatisch Hacker und Viren draußen. Beim E-Mail-Versand müssen Anwender mitunter noch einmal extra Hand anlegen. Wenn in der Statistik im Bereich “E-Mail-Versand” im Bereich “Ausgehende E-Mails auf Viren überprüft” der Wert “0” angezeigt wird, liegt etwas im Argen.
Ursache ist die Verwendung eines anderen Ports zum Versenden von E-Mails. Standardmäßig überwacht G-Data den Port 25, über den fast alle E-Mail-Clients und -Provider den Mailversand abwickeln. Einige Mailanbieter verwenden stattdessen den Port 587; dieser wird von G-Data in der Standardkonfiguration jedoch nicht überwacht. Die Mails gehen ungeprüft durch den Virenfilter. Das lässt sich leicht ändern: Im Register “AntiVirus” auf “Optionen” klicken und in das Register “E-Mail-Schutz” wechseln. Im Bereich “Serverportnummer (SMTP)” anschließend die richtige Portnummer eingetragen, die das Mailprogramm für den Versand verwendet, zum Beispiel 587 statt 25. Jetzt klappt es auch wieder mit dem Virencheck bei ausgehenden E-Mails.