Erfahrene Windows-Nutzer spüren versteckte Autostart-Programme mit dem Systemkonfigurationsprogramm von Windows XP und Vista auf. Mit der Tastenkombination [Windows]+[R] und dem Befehl „msconfig“ lassen sich gestartete Programme und Dienste individuell konfigurieren. Es geht aber noch besser: Profis verwenden das kostenlose Tool „AutoRuns“. Damit lässt sich sogar der Start geheimer DLL-Bibliotheken unterbinden.

AutoRuns gehört zu den Sysinternals-Tools, die Microsoft kostenlos zur Verfügung stellt. Es gewährt bei allen Windows-Versionen inklusive den 64-Bit-Varianten von Windows XP und Vista einen tiefen Einblick in die Startprozedur des Betriebssystems. In 16 Registern sind alle Startdateien aus den Bereichen Explorer, Internet Explorer, Dienste, Treiber, Bootdateien, DLL-Bibliotheken oder Netzwerk aufgeführt. Per Mausklick wird entschieden, was zukünftig gestartet werden soll und was nicht. Sehr hilfreich: Über den Befehl „Options | Hide Microsoft Entries“ werden nur Einträge von „fremden“ Programmen angezeigt.

Microsofts Gratistool AutoRuns zum Aufspüren versteckter Autostartprogramme:

http://www.microsoft.com/germany/technet/sysinternals/utilities/Autoruns.mspx