Die meisten Internetprovider sehen es nicht gerne, wenn E-Mails mit riesigen Datei-Anhängen verschickt werden. Darum begrenzen fast alle Mail-Provider die maximale Größe der Attachements. Sind die Anhänge größer als 10 MB, kommt die Mail postwendend mit einer Fehlermeldung zurück. Einige Anbieter gewähren zwar großzügige 50 MB – für Videos oder Fotosammlungen reicht das aber trotzdem oft nicht. Die Lösung: Große Dateien in kleine Häppchen aufteilen und dann nacheinander verschicken.

Ganz einfach geht das mit dem kostenlosen Packprogramm „7-Zip“. Mit der rechten Maustaste auf die Datei klicken und aus dem Kontextmenü den Befehl „7-Zip | Zu einem Archiv hinzufügen“ aufrufen. Im nächsten Fenster das Archivformat „Zip“ auswählen und aus dem Listenfeld „In Teildateien aufsplitten (Bytes)“ die Größe der Häppchen eingeben, zum Beispiel „10M“ für Datenpakete zu je 10 MB. Nach einem Klick auf OK teilt 7-Zip die Datei in passende Dateistücke auf und nummeriert sie durch. Die Teildateien lassen sich anschließend einzeln per Mail an den Empfänger schicken. Dieser muss die Dateipakete nur noch in einem Ordner speichern, mit der rechten (!) Maustaste auf die erste Teildatei mit der Kennung „.001“ klicken und den Befehl „7-Zip | Hier entpacken“ aufrufen. Das Packprogramm setzt aus den Datenhäppchen wieder die komplette Datei zusammen.

Hier gibt es den Gratispacker „7-Zip“

2 Kommentare
  1. Wayne
    Wayne sagte:

    Die Lösung ist alles andere als optimal. Beim versenden von Dateien über Email werden diese base64 kodiert, da Emails keine reinen Binärdaten enthalten können. Dadurch können (und werden) Binärdateien in der Regel mehr als doppelt so groß. Das verbraucht noch mehr Speicherplatz und Zeit beim senden. Besser ist es, die Datei auf einen Webserver zu laden und den Downloadlink per Email zu versenden. kilu.de ist zum Beispiel ein solcher, aber für einfache Zwecke tut es auch rapidshare …

Kommentare sind deaktiviert.