Ohne URL und Adresse läuft im Web nichts. Jede Webseite ist über eine eindeutige Adresse wie http://www.schieb.de zu erreichen. Wer heimlich surfen und beispielsweise unentdeckt Geschenke einkaufen möchte, steht vor einem Problem: Im Verlauf hält der Browser genau fest, wann welche Seiten besucht wurden. Sieht der oder die Beschenkte die Surfziele, ist die Überraschung dahin. Wer nicht manuell nach jeder Surftour die Spuren verwischen möchte, kann für den Geschenkekauf den Dienst „Fluffymypillow“ verwenden und damit angesurfte Webadressen verschleiern.

Mit dem Gratisdienst lassen sich auch Webblocker umgehen, die meist in Firmen zum Einsatz kommen und den Aufruf bestimmter Adressen unterbinden. So funktioniert’s: Nach dem Aufruf der Seite http://www.fluffmypillow.com muss in das schwarze Eingabefeld die Zieladresse eingegeben und auf „Go“ geklickt werden. Jetzt erscheint zwar die richtige Seite; in der Adresszeile steht aber nur eine kryptische Fluffmypillow-Adresse. Und da die verschlüsselte Adresse nur vorüberhegend gültig ist, kann später niemand mehr nachverfolgen, welche Seiten wirklich aufgerufen wurden.

Wichtig: Beim Tarnen und Täuschen darf nicht vergessen werden, dass trotz verschleierter Webadresse im Browser-Cache die Spuren der besuchten Seiten zurückbleiben. Außerdem können clevere Firmenadministratoren den Webblocker so konfigurieren, dass bereits der Aufruf der Fluffmypillow-Seite unterbunden wird.

Adressen von Webseiten verschleiern mit Fluffmypillow