Die meisten PowerPoint-Präsentationen werden noch immer im klassischen Monitorformat 4:3 vorgeführt. Ganz schön eintönig. Wer Präsentationen einen modernen Anstrich verpassen möchte, sollte das Kinoformat 16:9 wählen. Das ist mal etwas anderes und sieht richtig gut aus.

Damit die Präsentation im 16:9-Format abläuft, das Dialogfenster “Datei | Seite einrichten” aufrufen; bei Excel 2007 geht’s über die Multifunktionsleiste “Entwurf” und die Schaltfläche “Seite einrichten”. Im Feld “Papierformat” gibt es bei Excel 2007 bereits den passenden Eintrag “Bildschirmpräsentation 16:9”. Bei den Excel-Versionen 2000 bis 2003 muss getrickst werden. Für das 16:9-Format in das Feld “Höhe” den Wert “25,4 cm” und ins Feld “Breite” den Wert “14,29” eintragen. Nach einem Klick auf OK werden die Folien ins Kinoformat gebracht.

2 Kommentare
  1. Jan Herzog
    Jan Herzog sagte:

    Herrn Müller sind bei seinen Angaben leider ein paar Fehler unterlaufen. Es kann nicht sein, dass bei einem Breitbildformat der Wert für die Höhe größer ist als der für die Breite. 😉

    Im Prinzip ist es ganz einfach. Bei 4:3-Darstellung ist der Faktor Höhe zu Breite 1,33333333 (eben 4 geteilt durch 3). Bei 16:9-Darstellung ist der Faktor hingegen 1,77777777 (16 geteilt durch 9).

    Eine “normale” PPT-Folie hat per Default die Abmessungen 25,4 cm x 19,05 cm (also das Bildseitenverhältnis 4:3 – denn 25,4 geteilt durch 19,05 gleich 1,3333333).

    Will man nun wissen, wie breit die Folie für 16:9-Darstellung sein muss, so multipliziert man einfach die Höhe(!) mit dem Faktor 1,7777777 und erhält somit die passende 16:9-Breite (einfacher Dreisatz: x durch Höhe = 16 durch 9 = 1,7777777).

    Möchte man also die “normale” Folienhöhe beibehalten (was in vielen Fällen durchaus sinnvoll ist) und lediglich die Breite auf das Verhältnis 16:9 anpassen, so beträgt diese dementsprechend 19,05 cm x 1,7777777 = 33,87 cm. Voilà! Diese Rechenmethode funktioniert natürlich auch umgekehrt sowie mit jedem anderen Bildseitenverhältnis.

    Vorsicht ist geboten, wenn man nun Folien, die auf einem 4:3-Master erstellt wurden, auf einen 16:9-Master “ziehen” möchte! Durch einfaches Drag&Drop werden die Inhalte dabei verzerrt! Besser ist es daher, die Inhalte auf der 4:3-Folie zu markieren, zu kopieren und auf der 16:9-Folie einzufügen. Natürlich sind diese dann nicht mehr “formatfüllend”, aber damit lässt sich IMHO wesentlich besser leben als mit Quadraten und Kreisen, die zu Rechtecken und Ellipsen werden. Bei Fotos ist der Effekt natürlich NOCH gruseliger! 😉

  2. Hanno Sagebiel
    Hanno Sagebiel sagte:

    Hinweis für LaTeX-Beamer-Nutzer:

    Die entsprechende Einstellung ist in der Datei
    [TeX-Verzeichnis]\tex\latex\beamer\base\beamer.cls
    vorzunehmen (überprüft für MiKTeX 2.7). Dort findet sich die Zeile
    papersize={12.80cm,9.60cm},
    Dort die Werte im 16:9 Format (also entweder papersize={12.80cm,7.20cm},
    oder papersize={25.4cm,14.29cm}) einfügen. Es empfiehlt sich, die CLS-Datei in einen Lokalen TeX-Pfad zu kopieren (meist bei den Benutzerdaten bereits angelegt).

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