Jetzt beginnt sie; die heiße Phase des Bundestagswahlkampfs. Und zu einem richtigen Wahlkampf gehören natürlich Prognosen. Wer liegt in der Gunst vorne, wer hat kaum Chancen? Einen ungewöhnlichen Prognoseweg geht die Webseite www.wahlgetwitter.de. Hier wird die Stimmung mittels Twitter ermittelt.

Das Prinzip ist genau so ungewöhnlich wie innovativ: Wahlgewitter.de wertet alle Beiträge des Zwitscher-Tools Twitter.com aus. Enthält der Beitrag die Raute, den Namen der Partei und das Plus- oder Minuszeichen zur Bewertung, fließt der Beitrag in die Prognose ein. Ein Beispiel: mit „#fpd+“ bekundet man im Twitterbeitrag seine Zustimmung, mit #fdp- seine Ablehnung zur FDP (die hier nur als Beispiel dienen soll).

Eines wird beim Blick auf die politische Internetstimmung sofort deutlich: repräsentativ sind die Ergebnisse nicht. In den Umfragen liegt die „Piratenpartei“ regelmäßig vor den etablierten Parteien. In der Internet-Community kein Wunder, schließlich stehen die Piraten für die Abschaffung von Kopierschutztechniken und freies Kopieren und Nutzen digitaler Inhalte.

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