Mittlerweile ist das Themenpaar Klimawandel und Klimaschutz fast jederzeit und überall präsent, wohl kaum jemanden lässt die zunehmende Erderwärmung kalt. Allerdings gerät die Suche nach handfesten Informationen oft zum Puzzlespiel. Was kann ich persönlich überhaupt unternehmen? Und wo bekomme ich Informationen kompakt und kompetent aus einer Hand?

Genau hier hakt das Internetportal www.verbraucherfuersklima.de ein. Ins Leben gerufen vom Bundesverband der Verbraucherschutzzentralen, bietet es verlässliche Informationen auf dem neusten Stand, Tipps für den Alltag und persönliche Beratung für den Einzelfall. Hauptansatzkriterium: Private Haushalte in Deutschland verursachen etwa ein Drittel der CO2-Emissionen, die durch den Verbrauch von Energie entstehen. Hier liegt mächtig Einsparpotenzial fürs Klima. Erfreulicherweise gilt das auch fürs Portemonnaie, erklären die Verbraucherschützer.

Damit die Materie nicht in trüber Theorie versandet, haben sich die Macher des Portals einiges einfallen lassen. Beispielsweise kann der Nutzer in einem interaktiven Video 24 Stunden lang in der Küche einer vierköpfigen Familie kiebitzen und dabei gleichzeitig sein Wissen testen. Ebenfalls auf Video: Der Siegerfilm des Drehbuchwettbewerbs von Germanwatch zum Thema Klimagerechtigkeit. Außerdem stehen ein gut sortierter Themenpark von Auto über irreführende Produktwerbung bis Stromfresser und eine kostenfreie Telefonhotline zur Verfügung. Surfer mit Sinn nach tieferen Tauchgängen ins Thema sichten Infos von Umweltorganisationen wie Greenpeace, ziehen Verkehrsexperten zu Rate, fahnden nach Heizkostenkillern, schlagen im Klimalexikon nach oder blättern in Doktorarbeiten.

Wer aufs Gramm genau wissen will, wo bei ihm die kritischen Klimaknackpunkte liegen, erstellt sich am besten erst mal eine persönliche Bilanz in Sachen Kohlenstoff-Ausstoß. Mit dem CO2-Rechner gelingt das im Handumdrehen: Haushalt, Heizen, Einkaufsverhalten, Verkehr – welche ökologischen Fußabdrücke hinterlasse ich eigentlich konkret? Und wie schneide ich im Verhältnis zu anderen ab? Bei der Schlussbilanz werden einige schlucken, zumindest aber nachdenklich werden. Anderen lacht der grüne Smiley entgegen, so klimafreundlich ist ihr Verhalten. Doch prinzipiell haben alle das Zeug zum Klimaschützer. Wer die Tipps auf dieser Seite beachtet und sie dauerhaft ins Alltagsverhalten integriert, kann sich beim nächsten Check nicht nur am Klima-Smiley erfreuen. Garantiert tummeln sich auch auf seinem Bankkonto weniger bösartige Minuszeichen.

www.verbraucherfuersklima.de