Der Ölkonzern BP versucht Schadensbegrenzung in Sachen Imageverlust – und zwar auf eine ganz neue Art und Weise: Weil sich immer mehr Menschen im Internet über die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko informieren, hat BP Anzeigen in führenden Suchmaschinen wie Google, Bing und Co. geschaltet.

Gibt ein Internetbenutzer Begriffe wie „Oil Spill“ ein, also Ölpest, erscheinen Anzeigen des Konzerns. Viele User halten diese Anzeigen für reguläre Treffer, klicken darauf, um sich zu informieren – und landen so auf den PR-Seiten von BP.

Dort wird natürlich nicht das Ausmaß der Katastrophe gezeigt. Hier ist vor allem von den Bemühungen des Unternehmens die Rede, das Leck zu stopfen und die Öko-Schäden zu beseitigen.
PR-Experten halten diesen Schachzug für einen genialen Coup, denn diese Art der PR ist effektiv und vergleichsweise günstig. Im Web das eigene Image aufpolieren und in Suchmaschinen gezielt dafür werben – BP hat ein neues Zeitalter der PR eingeläutet.

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