Das neue Windows gilt als äußerst stabil. Einmal installiert läuft es in der Regel wie ein Uhrwerk. Doch selbst das stabilste Betriebssystem kommt ins Trudeln, falls etwa durch Festplattendefekte wichtige Systemdateien beschädigt werden. Gut, dass Windows 7 mit einer Reparaturfunktion ausgestattet ist.

So lässt sich Windows 7 im Notfall reparieren: Den PC einschalten und während des Startvorgangs wiederholt die Taste [F8] drücken, bis ein Textmenü erscheint. Hier den Eintrag „Computer reparieren“ wählen und mit [Return] bestätigen. Damit wird die Windows-Installation auf Herz und Nieren überprüft und wieder auf Vordermann gebracht.

Sollte die automatische Reparatur scheitern, erscheint das Fenster „Systemwiederherstellungsoptionen“. Die ersten Schritte des Assistenten mit OK bzw. „Weiter“ bestätigen und auf „Systemstartreparatur“ klicken. Per Klick auf „Wiederherstellen“ wird das System auf den letzten gespeicherten Systemwiederherstellungspunkt zurückversetzt.

Übrigens: Wenn im [F8]-Startmenü der Eintrag „Computer reparieren“ fehlen, muss der Rechner mit einer Reparatur-DVD gestartet werden. Allerdings muss die Rettungs-CD zuerst erzeugt werden. Das geht bei einem laufenden Windows 7 mit dem Befehl „Start | Alle Programme | Wartung | Systemreparaturdatenträger“. Die so erstellte DVD einlegen und den Rechner damit starten.