Viren, Würmer, Trojaner: Kaum eine Woche, in der nicht jede Menge neuer Bedrohungen aus dem Netz bekannt würden. PC-Benutzer sollten ihre Rechner daher schützen. Vor allem für Windows-PC bietet der Handel jede Menge geeigneter Schutzprogramme an, viele versprechen Rundumschutz auf Knopfdruck. Doch solche Komplettpakete kosten natürlich.

Es geht aber auch ohne teure Spezial-Software: Im Netz stehen diverse Schutzprogramme zum kostenlosen Download bereit, darunter von namhaften Herstellern. Die Gratisprogramme können heute eine Menge. Sie finden nicht nur Viren und Würmer, sondern auch Trojaner und entdecken, wenn Schadprogramme versuchen, den Rechner zu manipulieren. PC-Benutzer bekommen sogar regelmäßig Aktualisierungen angeboten, ebenfalls kostenlos.

Die kostenlosen Schutzprogramme kommen von Herstellern, die auch kostenpflichtige Software anbieten. Die Gratisprogramme sollen neugierig machen für die meist leistungsfähigeren Kaufprodukte. Sie können ein bisschen mehr, sind in der Regel komfortabler oder bieten noch mehr Schutzfunktionen als die Gratisprogramme. Die Gratisprogramme, die in der Regel nur Privatleute einsetzen dürfen, reichen für einen soliden Grundschutz meist völlig aus,

Empfehlenswert ist zum Beispiel Free Antivirus von Avast. Das Programm bietet eine hervorragende Erkennungsrate, einfache Bedienung und gutes Arbeitstempo. Das kostenlose Programm findet auch Viren, die per E-Mail oder über Webseiten auf den Rechner wollen. Kein anderes kostenloses Programm bietet derzeit einen vergleichbaren Rundumschutz.

Viele PC-Benutzer vertrauen Avira Antivirus Personal, auch als AntiVir bekannt. Lange Zeit war AntiVir die einzige gute kostenlos erhältliche Schutz-Software. Mittlerweile haben andere Anbieter jedoch aufgeholt, bieten mitunter bessere und leistungsfähigere Schutz-Software an. Vor allem aktualisieren einige Anbieter ihre Signaturen schneller: Die Programme sind dann schneller auf neue Bedrohungen vorbereitet.

Interessant auch die neue Lösung der Firma Panda Software: Bei “Cloud Antivirus” werden alle Benutzer miteinander vernetzt. So lassen sich neue Bedrohungen sowie neue Tricks von Betrügern schneller erkennen und schneller geeignete Gegenmittel entwickeln. Für den Benutzer gibt es keinen spürbaren Unterschied. Er installiert und verwendet eine Schutz-Software. Doch im Hintergrund findet ein reger Datenaustausch statt.

Wichtiger Tipp: Immer nur eine Schutz-Software benutzen, nie mehrere Programme gleichzeitig, denn die kommen sich gegenseitig ins Gehege. Der PC wird langsamer – und der Schutz ist nicht größer, sondern geringer.

Grundsätzlich gilt: Einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht, egal welche Software man einsetzt. Die kostenlosen Programme wehren aber die wichtigsten, besonders häufig verbreitete Schädlinge ab, insbesondere Viren, Würmer und Trojaner. Sie erkennen die Schädlinge, ob sie per Klick auf einer Webseite, per E-Mail oder als Download auf den Rechner wollen. Die wichtigsten Einfallstore werden überwacht. Entdeckt die Software ein Schadprogramm, gibt es eine Meldung – und man kann entscheiden, was zu tun ist.

Hackangriffe oder Phishingattacken wehren die kostenlosen Basisprogramme allerdings in der Regel nicht oder nur unzureichend ab; dafür braucht man andere Werkzeuge. Hier empfiehlt sich aber auch grundsätzlich: Betriebssystem, Browser und Anwendungssoftware immer auf dem neuesten Stand halten, also aktualisieren (updaten), das ist wichtiger als jede Schutz-Software.

Avast Antivirus
Avira Antivirus Personal
Panda Cloud Antivirus

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