Täglich tappen unzählige Datensurfer in sogenannte Abofallen: Sie steuern Webseiten an, um kostenlose Software zu laden oder nützliche Infos zu bekommen. Sie registrieren sich, weil sie glauben, alles wäre kostenlos – und fallen dann aus allen Wolken, weil sie angeblich ein Abo abgeschlossen haben. Kostenpunkt: Knapp 100 Euro im Jahr.

Solche Abofallen gehören zu den großen Ärgernissen derzeit im Web. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner hat diesen Aboabzockern nun den Kampf angesagt – endlich und völlig zu Recht. Die Initiative soll nicht auf Deutschland beschränkt bleiben: Aigner will eine EU-weite Lösung. Auch das ist dringend nötig, damit die Abzock-Server nicht in Österreich oder anderswo aufgestellt werden.

Ich fürchte zwar, die Abzocker denken sich dann wieder was Neues aus, weil sie offensichtlich nichts Richtiges gelernt haben – aber dann ist zumindest an der Abo-Abzockfront endlich Ruhe. Ich kann es wirklich kaum erwarten.

2 Kommentare
  1. Manfred Fehring
    Manfred Fehring sagte:

    Beim suchen nach Outlet-Stores bin ich auf die Seite von Outlets.de gestossen und habe ohne mein wissen, nach Meinung der IContent GmbH einen zwei Jahresvertrag in Höhe von 96,00 € abgeschlossen! Beim einloggen habe ich nirgendwo einen Hinweis darauf gefunden das es sich um eine kostenpflichtige Website handelt! Ich habe die Verbindung sofort abgebrochen und somit nicht ein einziges mal die Adressen oder was dort sonst angeboten wird, genutzt. Trotz meines Einspruchs habe ich vor ein paar Tagen eine Forderung in Höhe von 153,59 € von einem Berliner Inkasso-Büro erhalten.
    Kein logisch denkender Mensch schliesst für solche Adressen so einen teuren Vertrag ab.
    Das ist in meinen Augen reine Abzocke!

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