Wer aus einer ultralangen URL (Webadresse) eine ganz kurze machen will oder muss, der verwendet einen URL Shortener wie bit.ly oder tinyurl.com. Es gibt zahllose solcher Dienste, denn sie sind insbesondere in Zeiten von Twitter und Social Media dringend nötig. In Twitter dürfen Adressen nicht zu lang sein, denn da ist man ja auf 140 Zeichen pro Nachricht beschränkt. Und in Postings sollten die Links nicht zu lang sein, weil das blöd ausieht.

Darum also erfreuen sich URL Shortener großer Beliebtheit. Man kann sie kostenlos nutzen, und die verschiedenen Dienste bieten unterschiedlich viel Service. Wer selbst programmieren kann, der kann zum Beispiel APIs verwenden und das alles automatisch abwickeln. Auch das Abrufen von Statistiken ist möglich.

Vor einer Weile hat Google einen eigenen Shortener-Service gestartet, der heißt goo.gl. Anfangs war der wirklich nur für Google-Dienste reserviert. Doch nach und nach öffnet Google den Shortener. Mittlerweile kann jeder hier Kurzadressen erzeugen. Google ist gewohnt schnell und natürlich sehr zuverlässig in der Erreichbarkeit (nahe 100%).

Interessant können die Statistiken sein, die man sich anschauen kann: Für jeden Link ermittelt Google ganz genau, wie oft er angeklickt wurde, aus welchen Ländern der Link verwendet wurde und auf welchen Geräten (PC, Smartphone, iPad). Sehr ausführiiche Statistiken, die wirklich nützlich sein können.

Schon bald soll es auch für goo.gl eine API geben. Dann kann jeder mit Programmierkenntnissen den Shortener-Dienst für sich und seine Projekte nutzen und nicht nur manuell Kurzadressen erzeugen.

2 Kommentare
  1. Markus
    Markus sagte:

    das hatte mich auch schon gewundert, dass von Google hier nichts kommt 🙂 Ich nutze bisher immer http://ivym.de für Kurzadressen. Die haben auch eine API für z. B. Tweetdeck. Aber nur eine einfache Statistik.

    Zeigt Google in der Statistik die User auch gleich bei Streetview an ^^

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