Wer als Bundestagsabgeordneter mit der Zeit gehen will, hat es mitunter nicht leicht. Bislang war es zum Beispiel strikt verboten, eine Rede vom Computermonitor abzulesen. Der FDP-Abgeordnete Jimmy Schulz hatte noch im Juni einen Rüffel daher erhalten, dass er seine Rede von einem iPad abgelesen hatte.

Das hat immerhin eine Diskussion in Gang gebracht. Jetzt hat der Geschäftsordnungsausschuss des Bundestags die Vorschriften gelockert. Ab sofort ist es Rednern im Bundestag offiziell erlaubt, einen Tablet-PC zu benutzen – anstelle von Papier. Aber es gibt Bedingungen: Das Gerät muss sich ohne Aufklappen und mechanische Tastatur bedienen lassen, ein Lüfter im Gerät gilt als KO-Kriterium. Im Bundestag darf halt nicht jeder heiße Luft produzieren…