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Soziale Netzwerke führen doch nicht zur sozialen Verarmung

21.01.2011 | Von Jörg Schieb

Tipps

Wer ständig am Computer sitzt und sich nur in sozialen Netzwerken aufhält, der hat keine Zeit für richtige Freunde – heißt es häufig. Aber das scheint ein Vorurteil zu sein, eine völlig unbegründete Sorge. Wie aktuelle Studien aus USA und Deutschland zeigen, sorgen soziale Netzwerke nicht nur für Online-Freundschaften, häufig im großen Stil, sondern fördern durchaus auch reale Kontakte.

Konkret meint die „The social side of the internet“ überschriebene Studie: Wer sich intensiv online vernetzt, hat auch im echten Leben mehr Sozialkontakte – und nutzt diese auch. Es geht also nicht um Stattdessen, sondern um Sowohl-als-auch.

Das dürfte viele Skeptiker und Pessimisten überraschen. Mich überrascht es eigentlich nicht. Denn in sozialen Netzwerken kann man nicht nur neue Bande knüpfen, sondern auch bequem Kontakt zu Menschen herstellen, die man aus den Augen verloren hat, ehemalige Schulfreunde oder Kollegen zum Beispiel. Und was ist schöner, als sich dann in Natura wieder zu treffen? Die meisten Menschen wollen sich früher oder später gegenüber sitzen.

Man könnte es auch so sagen: Web-Nutzer sind sozialer. Und das lassen wir jetzt mal so stehen…




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2 Kommentare to “Soziale Netzwerke führen doch nicht zur sozialen Verarmung”

  1. wowow meint:

    Kein Witz. Dieser „die Welt stirbt und verarmt durch das böse böse Internet“-Käse kommt doch immer wieder aus der Ecke der Birkenstock-Fraktion. Alles Dummfug, da brauche ich auch keine Studie und keine Hexenverbrenner. Ich lebe das, permanet online- UND live-vernetzt. Geht. Müssten nur diese Verweigerer mal selber ausprobieren, LACH!

  2. lokoshan meint:

    Wer hat die Untersuchung denn gesponsort?
    Facebook?
    Echt ein Witz.