Bevor es Suchmaschinen gab, die in Sekundenbruchteilen das komplette Internet durchforsten, wurden wichtige Webseiten in Katalogen aufgelistet, fein säuberlich in Kategorien unterteilt. Das war die Geburtsstunde von Yahoo. Webkataloge werden von Menschen gepflegt, sie ordnen die Webseiten in Kategorien ein, sorgen für eine passende Kurzbeschreibung.

Der große Unterschied: Webkataloge erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie bieten mehr Übersicht, erlauben, Webseiten zu bestimmten Themen zu finden. Der Webkatalog Beammachine beispielsweise bietet geprüfte und sortierte Links in 24 Kategorien, hier sind bereits Tausende von deutschsprachigen Webseiten gelistet.

Beammachine bietet auch eine Tag Cloud, in der die derzeit beliebtesten Begriffe und Schlüsselwörter zu sehen sehen – je populärer, desto größer. Wer mag, kann jederzeit Webseiten vorschlagen, die in den Katalog von BeamMachine aufgenommen werden sollen. Man kann eigene Webseiten oder die eigenen Lieblingsseiten vorschlagen und sie in den Katalog eintragen lassen. Jeder Vorschlag wird überprüft, der Eintrag selbst ist kostenlos.

Um sich einen Überblick über ein Themengebiet zu verschaffen, sind Webkataloge eine große Hilfe – und mitunter auch sehr nützlich. Natürlich kann man aber nicht nur die Kategorien durchstöbern, sondern auch Suchbegriffe eingeben. Allerdings fahndet ein Webkatalog nicht in den (aktuellen) Inhalten der katalogisierten Webseiten, sondern immer nur in Titel, Beschreibung und Schlüsselwörtern.