Firefox ist oft auf mehreren Rechnern installiert; im Büro, zu Hause und auf dem Notebook. Auf allen PCs die Lesezeichen und Einstellungen abzugleichen ist eine Menge Arbeit. Die man sich sparen kann. Denn mit wenigen Handgriffen bleiben alle Feuerfüchse auf demselben Stand.

Dafür sorgt die Synchronisieren-Funktion. Um sie einzuschalten und ein Mozilla-Benutzerkonto einzurichten, auf den Firefox-Button klicken und den Befehl „Sync einrichten“ aufrufen. Dann auf „Neues Benutzerkonto anlegen“ klicken, die eigene E-Mail-Adresse eingeben und das Passwort für das neue Konto festlegen. Im nächsten Fenster ankreuzen, was alles synchronisiert werden soll; zu Auswahl stehen:

  • Lesezeichen
  • Passwörter
  • Einstellungen
  • Chronik
  • Tabs

Den im nächsten Schritt generierten Sync-Schlüssel notieren; er wird benötigt, um später von anderen Rechnern auf die Sync-Daten zuzugreifen. Sobald die Ersteinrichtung abgeschlossen ist, zum nächsten Rechner wechseln und dort erneut den Befehl „Sync einrichten“ aufrufen. Diesmal auf „Verbinden“ klicken. Es erscheine drei Code-Felder.

Jetzt zum vorherigen Rechner wechseln, dort den Befehl „Firefox | Einstellungen | Einstellungen“ aufrufen, ins Register „Sync“ wechseln und auf „Gerät hinzufügen“ klicken. In die drei leeren Felder die Codes des anderen Rechners eingeben, und mit „Weiter“ beide Rechner verbinden. Sobald die Erstsynchronisierung abgeschlossen ist, auf „Fertig stellen“ klicken. Das war’s. Ab sofort werden die Einstellungen beider Rechner synchronisiert und sind stets gleich – egal, auf welchem PC Änderungen vorgenommen werden.

4 Kommentare
  1. S. Braun
    S. Braun sagte:

    Ich benutze FF 11 (neueste Konfiguration, auf Windows 7 neuester update Stand)
    Seit dieser Version „soll“ es möglich sein auch Erweiterungen (Addons) zu synchronisieren.

    Ich stelle Sync ein und komme bis zu dem Punkt, an dem die Meldung kommt, dass die Daten nun zum Sync Server hoch geladen werden.
    Ich warte mehrere Stunden (3 bis 4 Stunden)

    Ich lasse mit in Sync die Datenmenge die sich auf dem Server befindet anzeigen. Der Eintrag bei Addons von 4,6 KB stimmt mich misstrauisch. Bei 15 installierten Addons kann das nicht sein. Kurz entschlossen lasse ich meinen Computer von den Daten die sich auf dem Sync-Server befinden überschreiben und sehe im Addon Manager hinter jedem Namen des Addons die Meldung, dass es entfernt wurde.

    Nach Rücksicherung des gesammten OS auf den Computer wagte ich einen kompletten Test.
    Beide Computer mit verschiedenen FF Einstellungen und verschiedenen Addons.

    Nach der Synchronisation waren beide Konfigurationen gleich!
    Alle anderen Einstellungen waren Synchronisiert!
    Auch die Anzahl der Addons stimmte überein!

    SIE WAREN BEI BEIDEN COMPUTERN GELÖSCHT ! ! !

    „Da hat wohl jemand eine super Möglichkeit gefunden alle Addons auf einen Schlag zu löschen.
    Klasse, das musste ich vorher mühsam per Hand machen“

  2. webmax
    webmax sagte:

    Einfach? Ziemlich kompliziert für etwas, was man mit MozBackup im Handumdrehen erledigen und auf jedem USB-Stick in die ganze Welt mitnehmen kann…

  3. Jörg Schieb
    Jörg Schieb sagte:

    Hallo,

    ich teile diese Bedenken nicht; ich sehe keinen Nutzen darin, Favoriten „auszuspionieren“. Wozu? Abgesehen davon ist Firefox OpenSource, man kann also nachschauen, was im Hintergrund passiert (gut, nicht mit den gespeicherten Daten).

  4. Guru
    Guru sagte:

    Sehr geehrter Herr Schieb, Sie vergessen bei solchen Angaben stets und permanent, dass solche Vorgänge zwar für den User hilfreich sein können, aber noch mehr für die Macher von Firefox. Dadurch dass man synchronisiert, werden alle Inhalte die man in den Lesezeichen gespeichert hat, auch von Dritten lesbar und ausgelesen. Solche vordergründigen -psoitiven Eigenschaften-, haben nur einen Grund: nämlich das ausspionieren und das Verhalten eines Users zu erlangen. Hier mache ich lieber alles zu Fuß, und das ist keine Arbeit, die länger wie 5 Minuten dauert, denn wenn man das täglich macht, ist es nicht viel. Diejenigen die aber wieder alles glauben, es ist gut, tappen auch durch solche Hinweise brutal in die Falle der Softwarehersteller! Sie iPhone & Co.

    Das aber, sollten Sie doch besser und vor dem Schreiben solcher Hinweise, wissen, und es auch in Ihren Beiträgen den Lesern ehrlich angeben.
    Ich setze das voraus, wenn man sich auch als TV-Softwarespezialist in Szene setzt !

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