Peinlich, peinlich: Da gibt es seit 2007 eine Datenlücke in Facebook – und keiner merkt es. Vier Jahre lang hätten Werbepartner ungehindert auf die Profile der Facebook-User zugreifen können, auf Fotos, Daten, sogar Chats – fast alles, was wichtig und eigentlich privat ist, ohne dass die Betroffenen davon etwas mitbekommen.

Zum Glück hat wohl niemand das Sicherheitsleck ausgenutzt. Entwarnung bedeutet das aber nicht. Denn dass es überhaupt möglich war, im großen Stil Userdaten abzugreifen, ist schlimm genug. Bedenklich ist aber erst recht, dass Facebook die peinliche Lücke kleinzureden versucht und nicht mal zugibt, da was verbockt zu haben.

Als wäre das noch nicht genug, kommt diese Woche auch noch raus: Facebook hat in den USA eine PR-Agentur damit beauftragt, negative Berichte über Konkurrent Google zu lancieren. Dabei ging es ausgerechnet darum, dass der Suchmaschinenriese angeblich die Privatsphäre der User verletze. Die unsägliche Schmierenkampagne ist aufgeflogen. Zum Glück.

Bleibt nur die Frage: Was soll das alles? Sind alle, die klar denken können, bei Facebook in Urlaub?

1 Antwort
  1. Bruno
    Bruno sagte:

    Gibt es denn bei FB klar denkende Menschen?
    Und damit meine ich nicht nur die Chefetage.

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