Wikileaks-Gründer Julian Assang befindet sich derzeit unter Hausarrest. Das bedeutet aber nicht, dass er leidend auf dem Sofa sitzt und nichts unternimmt… Er tüftelt weiter an neuen Coups, denkt darüber nach, wie er Wikilaks voranbringen kann.

Seit einigen Tagen kursiert ein Videospot im Netz, der für Aufsehen sorgt. Wir sehen Wikileaks-Gründer Assange in einer Wohnung. Zuerst nur angedeutet. Er läuft durch die Räume, aus dem Off ist eine Stimme zu hören – und wir fühlen uns gleich an einen bekannten Werbespot aus dem Fernsehen erinnert. Richtig: Es geht um die Kreditkarte Mastercard. Im Stil eben dieses Spots macht Assange nun Werbung für Wikileaks – und ruft indirekt zu Spenden auf.

httpv://www.youtube.com/watch?v=jzMN2c24Y1s

Denn Wikileaks zu betreiben, das erfährt man in dem Video, ist extrem teuer. Eine Million Dollar kostet zum Beispiel allein die Abwehr von juristischen Klagen. Und davon gab es in letzter Zeit reichlich, wie wir wissen. Über 200.000 Dollar sind für das Betreiben der Wikileaks-Server veranschlagt. Der größte Posten sind aber Einnahmeverluste von geschätzt 15 Millionen Dollar, schließlich haben sich führende US-Finanzinstitute, darunter einige Banken und Kreditkartenfirmen, dazu entschlossen, keine Spenden mehr an Wikileaks abzuführen. Das hat Wikileaks durchaus in ernsthafte Schwierigkeiten gebracht.

Sage und Schreibe 500.000 Dollar kostet laut Spot der Hausarrest von Julian Assange.

Aber der Welt dabei zuschauen, wie sie sich dank Wikileaks verändert: Unbezahlbar.

Ich muss sagen: Der Spot ist gut gemacht, technisch wie inhaltlich, er ist gleichzeitig ironisch – so etwas mag die Community. Kein Wunder, dass er sich derzeit wie ein Lauffeuer verbreitet. Der Spot macht Werbung für Wikileaks und Assange. Er kritisiert das Verhalten führender Geldinstitute, die Wikileaks auf Druck der US-Regierung den Geldhahn zugedreht haben und ruft zu Spenden auf.

1 Antwort
  1. Jr Hernandez
    Jr Hernandez sagte:

    Assange kann ausgeliefert werden: Die ganze Welt hat jetzt zwei angebliche Vergewaltigungsopfer getauscht, gegen Millionen ermordeten Kindern! – OH Gott; hoffentlich habe ich niemand irgendwo vergewaltigt; ich kann allerdings beweisen, dass ich nicht in Schweden war!

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