Der Trackingschutz des Internet Explorers sorgt dafür, dass besuchte Webseiten nicht mehr per Trackingcode das Surfverhalten protokollieren. Dazu greift der Browser auf Listen bekannter Trackinganbieter zurück. In der IE-Gallery lassen sich weitere Listen nachinstallieren.

Um noch mehr Trackinganbieter zu blockieren, im Internet Explorer die Tastenkombination [Alt][X] drücken, den Befehl „Sicherheit | Tracking-Schutz“ aufrufen und auf den Link „Liste für den Trackingschutz online abrufen“ klicken. Oder alternativ die folgende Webseite öffnen:

http://iegallery.com/de/trackingprotectionlists/

Per Klick auf die Schaltfläche „Hinzufügen“ und „Liste hinzufügen“ lassen sich bis zu sechs weitere Listen ergänzen. Ob’s geklappt hat, verrät ein erneuter Aufruf des Befehls „Sicherheit | Tracking-Schutz“. Dort sollte der Internet Explorer die neue Liste mit dem Status „Aktiviert“ aufführen.

 

3 Kommentare
  1. franke
    franke sagte:

    Hallo Herr Schieb, wie wär’s denn mit einer brauchbaren Antwort auf den Kommentar von R. Sauer??

  2. Reiner Sauer
    Reiner Sauer sagte:

    Wie ist ihr Hinweis mit der u.a. angeführten Meldung vereinbar?

    Eine von der britischen Verbraucherschutzorganisation Which? durchgeführte Untersuchung hat ergeben, dass die mit dem Internet Explorer 9 eingeführte Datenschutzfunktion „Tracking Protection Lists“ nicht zuverlässig funktioniert. Als Folge können von Nutzern eigentlich gesperrte Websites weiterhin Daten auslesen.
    Laut Microsoft schränkt der Tracking-Schutz Websites in ihren Möglichkeiten ein, Informationen zu sammeln und die Aktivitäten von Nutzern im Internet zu verfolgen, indem er Cookies und andere Tracking-Formen unterbindet. Das Feature ist auf Listen angewiesen, die Nutzer selber erstellen oder von Anbietern wie Abine, EasyList, Truste und PrivacyChoice beziehen können.

    Which? zufolge besteht ein Konflikt, wenn eine Liste eine bestimmte Website zulässt, während eine andere Liste dieselbe Site sperrt. „Wenn ein Nutzer mehrere Listen herunterlädt, werden alle Regeln in einer TPL zusammengefasst, in der ein ‚zugelassen‘ Vorrang vor einem ‚blockiert‘ hat“, heißt es in dem Bericht. Laut Rob Reid, Senior Policy Advisor bei Which?, werde Nutzern so ein falscher Eindruck von Sicherheit vermittelt.

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