Wer ein Blackberry in der Hosentasche hat, der benutzt sein Smartphone garantiert nicht zum Spielen oder weil er mit schickem Design protzen möchte. Wer ein Blackberry-Gerät benutzt, der will vor allem eins: kommunizieren. E-Mails austauschen, Dokumente öffnen, im Web surfen.

Normalerweise klappt das mit den Geräten von Hersteller Research in Motion (RIM) auch ganz gut. Doch diese Woche gab es Datenstau bei Blackberrys in Europa. Der Versand und Empfang von Nachrichten wurde immer träger – und ist irgendwann praktisch zum Erliegen gekommen. Ein Albtraum für jeden Blackberry-Benutzer – und erst Recht für ein Unternehmen, das Millionen Kunden weltweit hat, die nun alle sauer sind.

Durch defekte Technik haben sich die Daten im Blackberry-Netzwerk gestaut. Irgendwann ging gar nichts mehr. Blackberry-Benutzer haben geflucht. Die Folge: Ein immenser Imageschaden für die Kommunikationsprofis. Und das in der Woche, in der das neue iPhone 4S von Apple auf den Markt kommt.