Das neue iPhone 4S verkauft sich wie geschnitten Brot: Vier Millionen Geräte in drei Tagen. Vermeldet zumindest Apple. Größte Attraktion im neuen Smartphone mit Apfel-Logo ist Siri. Eine allzeit bereite Assistentin, mit der man sprechen kann. „Mache mir einen Termin mit Michael um 10.00 Uhr.“ „Schreibe eine SMS an Gabi.“ „Wie wird das Wetter morgen?“ Solche Fragen oder Anweisungen versteht Siri nicht nur, sondern reagiert auch entsprechend darauf.

Das ist schon beeindruckend. Doch was kaum einer weiß: Die Sprachanalyse findet nicht im Gerät statt, sondern auf Apple-Servern. Das Gesagte wird zu Apple übertragen, dort von leistungsfähigen Servern analysiert und das Ergebnis zurück ans iPhone 4S übertragen. Deshalb braucht es auch eine Datenverbindung, damit Siri funktioniert.

Bedeutet aber auch: Apple bekommt alles mit, was man mit seinem Handy bespricht. Das dürfte noch Datenschützer beschäftigen – denn die berechtigte Frage ist wohl: Was macht Apple mit den Daten? Werden sie gespeichert, oder gar ausgewertet? Bislang gibt Apple keine Auskunft dazu.