Letztes Jahr in aller Munde: Der Fotodienst StreetView von Google. Seit einem Jahr nun sind Straßenzüge von 20 deutschen Großstädten (und einem kleinen Dorf, Oberstaufen) in Google Maps zu betrachten. Inzwischen ist es ruhig geworden um die Fahrzeuge, die ihre Runden durch Stadt und Land drehten. Neue Bilder hat Google bisher nicht aufgenommen.

Doch wenn man einen Kartenausschnitt anzeigt, für den noch keine StreetView-Bilder existieren, bleibt der Bildschirm nicht etwa leer. Denn Google arbeitet mit dem Fotodienst Panoramio zusammen, bei dem jeder seine eigenen Fotos hochladen kann. Dank Geo-Tagging werden genau diese Fotos in Googles Karten an den richtigen Stellen angezeigt.

So werfen Sie einen Blick in das Fotomaterial von Panoramio:

  1. Google Maps öffnen. Dazu auf maps.google.de surfen.
  2. An den gewünschten Ort navigieren.
    Ich habe mich beispielsweise im Meerbuscher Wald umgesehen.
  3. Links, am Rand der Karte, wird ein gelbes Männchen angezeigt.
    Dieses Männchen auf die Karte ziehen und Maustaste weiter gedrückt halten.
  4. Für Gegenden mit StreetView werden die Straßen blau markiert. Dort könnte man das Männchen fallen lassen, um die Straße in der Auto-Perspektive anzuzeigen.
    Google Maps: StreetView-Männchen auf einen Punkt der Karte, an dem StreetView nicht verfügbar ist
  5. In Gegenden ohne StreetView werden einzelne blaue Kreise eingeblendet. Jeder Kreis steht für ein Foto, das ein Benutzer an dieser Stelle aufgenommen hat. Wird das gelbe Männchen auf einem dieser Kreise fallen gelassen, erscheint das passende Foto.
    Foto in Google Maps: Winter im Meerbuscher Wald, von Panoramio
  6. Wer selbst Fotos hochladen will, besucht die Seite panoramio.com/upload. Dort mit einem Google-Konto samt Kennwort einloggen und, falls nötig, noch seinen Benutzernamen auswählen.