Das ist natürlich ein gefundenes Fressen: Vergangenes Wochenende hat die Hackergruppte Anonymous die Webserver der CIA lahmgelegt. Für ein paar Stunden. Mit den üblichen Tricks: DDOS-Atacke, also es wurden ganz viele Rechner auf die Webseite angesetzt, die ist dann unter der Last zusammengebrochen. Klar, dass die Medien einen solchen „Angriff“ melden, schließlich ist die übermächtige CIA Opfer einer Aktivistengruppe geworden.

Die CIA, die kennen wir aus Film und Fernsehen. Die verfügen über Satelliten, können jedem ins Haus gucken, haben ein eng genüpftes Agentennetz, sind übermächtig – und lassen sich dann hacken. Das ist das, was bei uns in den Köpfen passiert… Deshalb gefällt mir folgender Comic so gut: Während normal Sterbliche eben denken, wenn sie die Nachricht hören: Oh weh, da ist jemand in die ultrageheimen Server der CIA eingedrungen, hört der IT-Fachmann: „Jemand hat ein Poster der CIA von der Wand gerissen“. Denn in der Tat: Mehr ist es nicht, wenn ein ömmeliger Web-Server unter der Last einer DDOS-Attacke zusammenbricht. Nichts sicherheitsrelevantes. Nicht Besonderes. Eigentlich: Gähn.

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