Sie verwenden auf Ihrem Computer sowohl Windows als auch Ubuntu Linux? Vermutlich müssen Sie in Ubuntu des Öfteren auf das NTFS-Laufwerk zugreifen. Es wäre sicher praktisch, wenn die Festplatte beim Hochfahren automatisch geladen, „gemountet“, werden würde. Das ist einfach.

Verwenden Sie dazu die kostenlose Speichergeräte-Verwaltung PySDM. Der Python Simple Storage Device Manager, so der volle Name, erlaubt das Anpassen von Festplatten-Mountpunkten. Um PySDM zu installieren, suchen Sie im Synaptic Package Manager danach. Alternativ dazu starten Sie ein Terminal und geben den folgenden Befehl ein: sudo apt-get install pysdm.

Klicken Sie anschließend auf „Anwendungen, System, Storage Device Manager“. Wählen Sie jetzt das Laufwerk oder die Partition aus, und schließlich auf „Mount“.

Doch Vorsicht: ein einziger Fehler könnte Ihre Festplatte und die darauf gespeicherten Daten Schaden nehmen.

1 Antwort
  1. Yannick
    Yannick sagte:

    Darauf, dass es auch über die fstab ginge, was meiner Ansicht nach einfacher wäre, will ich jetzt mal nicht näher eingehen – es wäre ja wiederum auch mehr Schreibarbeit.

    Das Ganze hat jedoch einen groooßen Haken: wenn Windows in den Ruhezustand gefahren wurde, setzt es eine Flag, die Ubuntu davon abhält, zumindest ohne vorheriges Löschen Selbiger (was wiederum dem Löschen des „Im-Ruhezustand-Status“ von Windows gleichkommt und dieses dazu veranlasst, „normal“ zu starten) die Partition zu mounten.
    Daher ist es m.E. besser, eine eigene Partition für alle „Eigenen Dateien“ und eventuell noch Profile von Thunderbird, Firfox & Co anzulegen. Diese ist im – Gegensatz zur BS-Partition – nicht von obigem Problem betroffen 😉

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