Defragmentierung der Bootdateien

Je länger es her ist, dass Windows installiert wurde, desto langsamer startet es. Das liegt unter anderem daran, dass das Betriebssystem beim Hochfahren seine Einzelteile aus vielen einzelnen Puzzleteilen auf der Festplatte zusammensuchen muss – was entsprechend dauert. Windows bringt allerdings einen Befehl mit, mit dem sich die Bootdateien wieder ordentlich anordnen, also defragmentieren lassen.

Im Unterschied zur normalen Defragmentierung wird dabei nicht die gesamte Festplatte aufgeräumt, sondern nur der Bereich für die Systemdateien. Der Effekt: Das System braucht weniger Zeit zum Sammeln seiner selbst, und sollte deswegen schneller hochfahren.

Um die Windows-Bootdateien zu defragmentieren, klicken Sie auf „Start, Alle Programme, Zubehör“. Jetzt mit der rechten Maustaste auf „Eingabeaufforderung“ klicken und im Kontextmenü den Eintrag „Als Administrator ausführen“ wählen (Windows XP-Nutzer klicken stattdessen auf „Öffnen“). In der Eingabeaufforderung folgenden Befehl eintippen und mit der [Eingabetaste] bestätigen: defrag -b C:. Dabei steht „C:“ für den Buchstaben der Systempartition. Anschließend empfiehlt sich eine Tasse Kaffee mit etwas Geduld.

Defragmentierung der Bootdateien

1 Antwort
  1. XP-User
    XP-User sagte:

    Danke für den Tipp, hatte ich bislang noch nie gehört. Aber kann es sein, dass die Syntax vertauscht wurde? Normalerweise heißt es

    Defrag [Volume]: -[Attribut]

    Was mich auch wundert: zumindest bei XP ist in der Hilfe das Attribut -b nicht mit gelistet. Aber der PC hat gemackelt und jetzt schaun ‚mer mal

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