Das Austauschen von Daten gehört für viele Programme zu den Standard-Funktionen. Es gibt kaum mehr Anwendungen, die Daten verarbeiten oder Berechnungen anstellen, deren Ergebnisse sich aber nicht auch exportieren ließen. Ein universelles Austausch-Format für Daten ist XML.

XML, das steht für Extensible Markup Language und bedeutet wörtlich „erweiterbare Beschreibungs-Sprache“. XML-Daten lassen sich mit etwas Mühe in jedem Texteditor lesen und schreiben. Dabei werden – ähnlich wie bei HTML, aus dem XML hervorging – sogenannte Tags genutzt. Tags können entweder andere Tags enthalten, oder Nutzdaten, wie zum Beispiel Texte oder Zahlen.

Heute wird XML in vielen bekannten Webformaten genutzt. In RSS beispielsweise, das Ihnen erlaubt, Meldungen von verschiedenen Webseiten in einem gemeinsamen Lese-Programm, dem RSS-Reader, zu lesen.