Das Internet besteht aus vielen einzelnen Diensten. Der bekannteste Dienst ist HTTP, mit dem Webseiten von Servern auf Ihren Browser übertragen werden. Zum Übertragen von großen und binären Dateien ist HTTP allerdings nicht sehr effektiv. Dafür gibt es das Dateiprotokoll FTP.

Mit dem Datenschutz sieht es bei FTP leider nicht so gut aus: Benutzername und Kennwort werden im Klartext übertragen, und auch die gesendeten und empfangenen Dateien können theoretisch von jeder Zwischenstation auf ihrem Weg mitgelesen werden. Sicherer wird’s, wenn Sie zum Übertragen von Dateien, die nicht jeden etwas angehen, das SFTP-Protokoll nutzen. Das „S“ steht dabei für „secure“ – also „sicher“. Fragen Sie am besten den Betreiber des Servers, ob er SFTP anbietet.

Mit dem freien Übertragungs-Programm FileZilla können Sie nicht nur FTP-Verbindungen aufbauen, auch SFTP wird unterstützt. Um sich mit einem SFTP-Server zu verbinden, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Starten Sie FileZilla per Klick auf das entsprechende Symbol im Startmenü oder in der Taskleiste.
  2. Setzen Sie den Eingabecursor oben ins Feld „Server“. Geben Sie jetzt Folgendes ein: sftp://
    Direkt dahinter folgt der eigentliche Hostname. Die gesamte Angabe lautet zum Beispiel: sftp://ihrserver.de
  3. Füllen Sie jetzt die Felder „Benutzername“ und „Passwort“ aus. Wenn Sie einen SSH-Anmelde-Schlüssel verwenden, bleibt das Passwort-Feld leer.
  4. Beim ersten Mal müssen Sie nach einem Klick auf die Schaltfläche „Verbinden“ den Schlüssel des Servers bestätigen, indem Sie den Haken setzen und danach auf „Ja“ klicken.

Jetzt können Sie Dateien sicher hoch- und herunterladen: die gesamte Übertragung ist verschlüsselt.