Wenn Windows nicht mehr reagiert und nichts mehr hilft, muss man das System durch eine Überinstallation retten. Dabei werden die Windows-Systemdateien durch die Originalversion ersetzt, die sich auf der CD befindet. Bei dieser Art der Installation – wie auch beim Upgrade auf eine neue Windows-Version – sichert das Setup das alte System, indem der bisherige „Windows“-Ordner in „Windows.old“ umbenannt wird. Läuft das neue System einige Zeit stabil und sind alle Treiber installiert, können Sie diesen Ordner entsorgen.

Verwenden Sie zum Entfernen des alten Windows-Ordners am besten die Datenträgerbereinigung. Öffnen Sie dazu als Erstes den Windows-Explorer, indem Sie in Windows XP auf „Start, Arbeitsplatz“ klicken. In Windows Vista und 7 klicken Sie auf „Start, Computer“, und in Windows 8 klicken Sie auf dem Startbildschirm auf die Kachel „Windows-Explorer“. Anschließend folgt ein Rechtsklick auf die System-Festplatte, meist Laufwerk C.  Nun klicken Sie auf die Schaltfläche „Bereinigen“. Falls erforderlich, klicken Sie auf „Dateien von allen Benutzern dieses Computers“. Warten Sie jetzt einige Augenblicke, bis die Datenträgerbereinigung alle löschbaren Daten zusammengetragen hat.

Sobald die Liste zu löschender Elemente erscheint, setzen Sie einen Haken bei „Vorherige Windows-Installation(en)“. Sehen Sie in der Liste auch nach weiteren Einträgen, die Ihnen weiteren Speicherplatz freigeben können. Zum Schluss folgt ein Klick auf „OK“.