.de, .com, .ch, .eu – das sind die Internetendungen, die wir bislang kennen. Es werden aber jede Menge dazu kommen, .bank, .lol, .shop, .search, .blog zum Beispiel. Über 2000 solcher Endungen sind jetzt beantragt worden, von den ganz Großen der Branche. Denn um den Zuschlag für solch eine Endung zu bekommen und sie dann betreiben und benutzen zu dürfen, muss man 150.000 Dollar allein für den Antrag bezahlen.

Nur Länder, Städte und große Firmen können solche Endungen beantragen, damit kein Schindlider mit den Endungen getrieben wird. Das wird das Internet verändern, zumindest die Art und Weise, wie wir auf Adressen zugreifen. Es wird also künftig vermutlich Endungen wie .microsoft oder .edeka geben, aber auch Webadressen wie windows8.microsoft oder parmaschinken.rewe.

Für einige Endungen wie .blog, .search oder .baby gibt es mehrere Bewerber. Hier müssen sich die Bewerber untereinander einigen. Gelingt das nicht, wird die Endung versteigert. Sie merken schon: Das Ganze ist vor allem eins – ein riesiges Geschäft nämlich.